Athen (Reuters) – Aus Protest gegen die Preissteigerungen in den vergangenen Monaten sind tausende Griechen am 1. Mai in der Hauptstadt Athen auf die Straßen gegangen.
Viele Fähren blieben in den Häfen und auch der öffentliche Nahverkehr wurde teilweise bestreikt. Die Polizei schätzte am Sonntag, dass rund 10.000 Menschen an den Demonstrationen im Zentrum Athens und vor dem Parlament teilnahmen. Die griechische Regierung hat den Mindestlohn zum 1. Mai auf 713 Euro von 663 Euro erhöht. Gewerkschaften warnten, dass diese Anhebung nicht einmal die steigenden Energiepreise decken könne. Wegen des Kriegs in der Ukraine haben sich die Lebensmittelpreise weltweit deutlich erhöht. Für die Menschen in Griechenland sind die Lebenshaltungskosten zum Hauptproblem geworden.