46 Tote bei Militärflugzeug-Absturz im Sudan

Dubai (Reuters) – Beim Absturz eines Militärflugzeugs nahe der sudanesischen Hauptstadt Khartum sind 46 Menschen ums Leben gekommen.

Die Maschine stürzte kurz nach dem Start von einem Militärflughafen in ein Wohngebiet der Nachbarstadt Omdurman, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Bei dem Unglück am späten Dienstagabend seien zudem zehn Menschen verletzt worden. Als Absturzursache wurden Militärkreisen zufolge technische Probleme vermutet. Unter den Opfern befänden sich sowohl Zivilisten als auch Armeeangehörige, darunter ein General, der früher das Oberkommando über die Streitkräfte in der Hauptstadt innehatte.

Im Sudan tobt seit April 2023 ein schwerer bewaffneter Konflikt zwischen der Armee und paramilitärischen Einheiten. Die sudanesischen Streitkräfte konnten in den vergangenen Wochen wieder Gebiete in der Hauptstadt zurückerobern. Nach UN-Angaben wurden durch den Konflikt bereits mehr als zwölf Millionen Menschen vertrieben, Zehntausende kamen ums Leben.

(Bericht von Khalid Abdelaziz, Jaidaa Taha und Muhammad Al Gebaly in Kairo; geschrieben von Leon Kügeler; redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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