Elon Musk wehrt sich gegen SEC-Klage wegen Twitter-Kauf

Bangalore (Reuters) – Tesla-Chef Elon Musk wehrt sich gegen die Klage der US-Börsenaufsicht SEC wegen seiner Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter.

Musks Anwälte erklärten am Donnerstag, der Fall hätte gar nicht eingeleitet werden dürfen. Der Milliardär habe niemandem schaden wollen. Das Vorgehen der SEC offenbare vielmehr “eine Behörde, die eine Einzelperson wegen ihrer zulässigen Kritik an staatlicher Überregulierung ins Visier nimmt”. Die SEC werfe Musk nicht vor, vorsätzlich oder rücksichtslos gehandelt zu haben. Vielmehr gehe es um ein einziges Formular, das vor drei Jahren verspätet vorgelegt worden sei und bei dem der Fehler umgehend korrigiert worden sei.

Die SEC hatte im Januar Klage gegen Musk eingereicht. Sie wirft ihm vor, bei der Twitter-Übernahme gegen das Wertpapierrecht verstoßen zu haben. Er habe es zu spät gemeldet, als er die Beteiligungsschwelle von fünf Prozent überschritten hatte. Stattdessen habe er zusätzliche Twitter-Aktien gekauft und dabei von künstlich niedrigen Preisen profitiert. Die SEC fordert eine Geldstrafe und die Herausgabe der Gewinne, die Musk so erzielt haben soll. Musk hatte Twitter 2022 übernommen und später in X umbenannt.

(Bericht von Shubham Kaila, geschrieben von Christina Amann, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter Berlin.Newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder Frankfurt.Newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)

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