Verkauf von Einfamilienhäuser in den USA zieht etwas an – Preise fallen

Washington (Reuters) – Das Geschäft mit neuen Einfamilienhäusern in den USA hat sich im Februar vom Einbruch zu Jahresbeginn etwas erholt.

Die Verkäufe wuchsen um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf einen aufs Jahr hochgerechneten Wert von 676.000, wie das Handelsministerium in Washington am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten allerdings eine etwas größere Zahl von 679.000 auf dem Zettel. Im Januar hatte es einen starken Rückgang von 6,9 Prozent auf 664.000 gegeben.

Neue Hausverkäufe werden bei Vertragsunterzeichnung gezählt und sind damit ein Frühindikator für den Wohnungsmarkt. Sie können jedoch von Monat zu Monat schwanken. Der durchschnittliche Verkaufspreis sank um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 414.500 Dollar.

Hohe Zinsen bremsen derzeit den Immobilienmarkt, weil sie die Erschwinglichkeit verringern. Die Währungshüter um Notenbankchef Jerome Powell tasteten den Leitzins zuletzt nicht an. Er liegt weiter in der Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent. Ein Grund dafür sind die steigenden Inflationserwartungen der Verbraucher – auch infolge der Zollpolitik von Präsident Donald Trump. Dessen Pläne, viele Importe mit hohen Zöllen zu belegen, dürften Ökonomen zufolge die Preise für viele Waren hochtreiben.

(Bericht von Lucia Mutikani, geschrieben von Rene Wagner, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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